Der schöne Brunnen entlang der eleganten und ruhigen Via Giulia, unweit der Rückseite des Palazzo Farnese, verdankt seinen Namen der großen römischen Maske mit großen Augen, die in der Mitte der Komposition angebracht ist. Die Lilie auf seiner Krone, das Wappensymbol der Farnese, zeugt davon, dass er auf Kosten der mächtigen römischen Familie erbaut wurde, vermutlich im zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts, unmittelbar nach der Einweihung des neuen Aquädukts Acqua Paola, das ihn mit Wasser versorgte.
Der Brunnen wurde höchstwahrscheinlich von Girolamo Rainaldi entworfen, dem gleichen Architekten, der in jenen Jahren die Zwillingsbrunnen auf der Piazza Farnese realisiert hatte. Heute steht er an einer Mauer, die Ende des 19. Jahrhunderts während des Baus der Tibermauern errichtet wurde, aber ursprünglich stand er isoliert in der Mitte einer kleinen Platzverbreiterung, auf der 1660 ein Freilichttheater stand. Das Wasser, das aus der Maske fließt, ergießt sich in ein kleines muschelförmiges Becken, fällt dann in das große rechteckige Granitbecken, das wahrscheinlich aus der Römerzeit stammt, und schließlich in das auf Bodenhöhe gelegene Becken.
Die Chroniken berichten, dass anlässlich besonderer Feste dank der Großzügigkeit der Farnese aus dem Brunnen statt Wasser Wein floss. Im Jahr 1720 wurde zu Ehren von Marco Antonio Zondadori, der zum Großmeister des Malteserordens ernannt worden war, ein großes Fest in der prächtig geschmückten Straße organisiert, und der Brunnen spendete drei Tage lang Wein.
Open-air Renaissance

Via Giulia and the Florentine Quarter
Piazza Farnese

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Palazzo Farnese

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